| Niemand ist eine Insel... |
Ein Projekt wie Elexis kann nicht von Grund auf von einer Handvoll Entwicklern aufgebaut werden. Man braucht eine solide Basis, von der man ausgehen kann. Der grösste Teil der Arbeit ist dabei „unter der Haube“ verborgen. Hier einige Hinweise:
EclipseEclipse ( http://www.eclipse.org/ ). Die Firmen Borland, IBM, MERANT, QNX Software Systems, Rational Software, Red Hat, SuSE, TogetherSoft und Webgain gründeten 2001 Eclipse mit dem Ziel, eine Entwicklungsplatform für „alles Mögliche und nichts spezielles“ zu programmieren. Diese Gemeinschaftsanstrengung und nicht zuletzt auch der Entschluss, das Projekt kostenlos zur Verfügung zu stellen ermöglichen es heute auch kleineren Firmen und einzelnen Entwicklern, Anwendungen in professioneller Qualität zu erstellen. Bei der Entwicklung von Elexis können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren, während das „rundherum“, wie Benutzeroberfläche, Entwicklungswertkzeuge etc, dessen Entwicklung allein viele Programmiererjahre verschlingen würde, von Eclipse bereitgestellt wird. Heute sind es mehr als 150 im Computerbereich tätige Firmen, die an Eclipse mitarbeiten, darunter nebst IBM auch weitere illustre Namen wie Intel, Nokia, Motorola, ComputerAssociates, SAP, Hewlett Packard usw. SunSun ( http://java.sun.com/ ). Die Entwicklung der betriebssystemunabhängigen Sprache Java ermöglicht es, Programme für verschiedene Computersysteme gleichzeitig zu entwickeln. Auch Sun hat ihr Java kostenlos zur Verfügung gestellt. OpenOfficeOpenOffice (http://www.OpenOffice.org). Damals, in der Computersteinzeit 1984, als ein Rechner mit MS-DOS, 512 KB und einem Floppy-Laufwerk das Höchste der Gefühle war, machte sich ein 16-jähriger Schüler daran, den Textverarbeitungs-Platzhirschen Microsoft Word und WordPerfect Konkurrenz zu machen: StarWriter vom Marco Börries wurde besonders in Europa erfolgreich, wurde mit den Jahren zum kompletten Office-Paket StarOffice weiterentwickelt und über 25 Millionen mal verkauft. 1999 kaufte der Java-Erfinder und Workstation-Hersteller Sun die Firma StarDivision und übernahm den Vertrieb und die weitere Entwicklung von StarOffice. Im Jahr 2001 wurden die Quellen einer Abspaltung dieses Programms von Sun zur allgmeinen Nutzung freigegeben - OpenOffice war geboren und wird seither unabhängig von StarOffice weiterentwickelt. Besonderheiten von OpenOffice sind
Und wenn wir von OpenOffice sprechen, darf auch das Office Integration Editor Plugin (NOA4e) von ubion.ORS nicht unerwähnt bleiben. Markus Krüger und Team haben die Integration von OpenOffice in eine Eclipse-Umgebung mit ihrem Werk deutlich vereinfacht. Apache Apache ( http://www.apache.org/ ). Von den „Apachen“ stammt nicht nur der verbreitetste Web-Server der Welt, sondern auch eine Menge anderer Programmiertools, Bibliotheken und Anwendungen. Ihre gesamte Arbeit stellt die Apache Software Foundation kostenlos zur Verfügung und verlangt nur, dass man einen Hinweis auf sie in der Programmdokumentation beifügt. Was wir hiermit tun: PraxisDesktopPraxisDesktop ( http://www.praxis-desktop.ch/ ). Eines des ersten KG-zentrierten all-in-one-Praxis programme. Die Grundidee von Elexis stammt von diesem Programm. Wegen der recht teuren, zuwenig flexiblen und kaum erweiterbaren Basis (4D Server) war aber eine vollständige Neuprogrammierung nowendig, so dass letztlich keine einzige Programmzeile direkt von Praxis-Desktop stammt. SourceforgeSourceforge ( http://www.sourceforge.net ). Eine riesige Platform für OpenSource-Projekte aller Art. Verteilte Entwicklung kleinerer und grösserer Projekte wird dank der grosszügigen Bereitstellung von Serverkapazität und Versionskontrollsystemen durch Sourceforge möglich. NSISDer Windows-Installer wird vom Nullsoft Scriptable Installer System ( NSIS ) erstellt. MakeselfDer Linux-Installer wird mit Makeself erstellt
Joomla!Diese Website wird mit dem OpensSource-Content Management System (CMS) Joomla erstellt. Wer hat eigentlich das Sagen bei Elexis? Wie viele OpenSource-Projekte ist auch Elexis eine "Meritokratie": Je mehr jemand ins Projekt einbringt, desto grösser wird sein/ihr Einfluss. Sie können Ihren Einfluss und die Qualität des Programms steigern durch:
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